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Erste Hilfe-Maßnahmen

Durchfall:
- kein Futter
- Flüssigkeit in kleinen Mengen
- keine Arzneimittel geben
- möglichst bald den Tierarzt aufsuchen

Bissverletzung:
- wegen der starken bakteriellen Infektion von Bisswunden fachgerechte Versorgung möglichst bald (innerhalb von max. 4­8 Stunden)
- bis dahin flüssige Desinfektion
- sauberer, nicht einschnürender Verband bei blutenden Wunden und offenen Knochenverletzungen
- keine Gummiringe verwenden

Erbrechen:
Würgebewegungen, Entleerung von Futter und Schleim oder weißem Schaum aus dem Maul; heftige Pfotenbewegungen zum Maul
- Nahrung und Flüssigkeit entziehen
- bei wiederholtem Erbrechen: Verdacht auf Fremdkörper, Entzündung oder Infektionskrankheit
- unbedingt den Tierarzt aufsuchen!

Insektenstiche:
Schwellungen an den Lippen und im Kopfbereich, Nesselausschlag (runde Schwellungen der Haut)
- Stachel entfernen
- Gifteindringstelle kühlen
- möglichst bald den Tierarzt aufsuchen
- Erstickungsgefahr!

Ohrenschmerzen:
Kopfschütteln, Kratzbewegungen mit den Pfoten; plötzliches Kopfschütteln spricht für das Eindringen einer Getreidegranne
- äußeres Ohr reinigen
- nicht in den Gehörgang eindringen, da Grannen ("Schliefhansl") durch Schüttelbewegungen tiefer eindringen
- daher sofort zum Tierarzt!

Sonnenstich, Hitzschlag:
Starkes Hecheln; Krämpfe bis zur Bewusstlosigkeit
- für rasche Abkühlung sorgen (in den Schatten legen, mit kaltem Wasser abspülen, aber nicht übergießen nasse Umschläge)
- kleine Schlucke Wasser einflößen
- unbedingt Tierarzt aufsuchen!

Vergiftung:
Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Blutungen aus den Körperhöhlen
- wenn möglich Feststellung des Giftes (zerbissene Arzneipackungen aufheben)
- umgehend den Tierarzt aufsuchen -
Tierkohle eingeben, wenn Tierarzt nicht sofort erreichbar

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